Ministranten Oberkirch

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Über uns

Vorwort
Wenn man den Namen Ministranten hört, denkt man immer gleich an Kirche und Gottesdienst. Dies ist sicherlich auch richtig, aber an die Organisation, die dahinter steht, und das andere drum herum denkt wohl niemand. Ministrant sein bedeutet nicht nur ministrieren, sondern auch Spaß und sinnvolle Freizeitgestaltung zu erleben. Die Ministranten Oberkirch bieten Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren neben den wöchentlichen Gruppenstunden auch viele andere Aktionen, wie z.B. das Sommerlager, Hüttenwochenenden, Badetag, Sporttag, und viele kleinere Aktionen mehr. Diese vielen Aktionen sind es zusammen mit dem Ministrantendienst, welche die Ministranten Oberkirch so attraktiv gemacht haben. Was sich vor allem dadurch zeigt, dass wir mit 183 Mitgliedern die größte Ministrantengruppe im Erzbistum Freiburg sind. Um all diese Aktivitäten durchzuführen, ist der Einsatz vieler Jugendlicher und junger Erwachsener nötig, die einen Großteil ihrer Freizeit ehrenamtlich für die Ministranten opfern.

Ministrieren
Jeder Ministrant und jede Ministrantin, hat in erster Linie die Aufgabe seinen Dienst am Altar zu verrichten. Hierbei ist besonders wichtig, das jeder Ministrant und jede Ministrantin, sich in der großen Gemeinschaft wohlfühlt, um seinen bzw. ihren Dienst mit Freude zu tun. Diese Gemeinschaft, ist es wohl auch, die unsere Ministrantenschar zu der größten ( mit ca.160 Ministranten und Ministrantinnen) im ganzen Erzbistum Freiburg macht. Beim Dienst am Altar, hat jedes Kind eine Aufgabe, auf die es stolz sein kann und deren Bedeutung für das Gelingen eines Gottesdienst sehr wichtig ist. Vor dem Gottesdienst, werden die während des Gottesdienst zu erledigenden Aufgaben an die Kinder verteilt. Dabei lernen die Kinder Aufgaben wahrzunehmen und ordentlich auszuführen. Manchmal auch ist von den Kindern besonderes Improvisationstalent gefordert, wenn im Gottesdienst mal nicht alles nach Plan verläuft. Zu diesen Aufgaben gehören neben den alltäglichen Aufgaben wie Gabenbereitung, Leuchterdienst, Kollekte usw. auch besondere Dienste z.B. an höheren Kirchenfeiertagen wie z.B. Fronleichnam den Prozessionszug anzuführen. Um das Ministrieren zu regeln, haben wir einen Plan, in dem die einzelnen Ministranten und Ministrantinnen in verschiedene Gottesdienste eingeteilt sind. Dabei lernen die Kinder von früh an Verantwortung und Pflichten wahrzunehmen.


Gruppenstunden

Damit die Ministranten und Ministrantinnen bei Laune bleiben und voll Freude ihren Dienst leisten, werden wöchentliche Gruppenstunden abgehalten. Die Gruppenstunden sind nach Alter und Geschlecht getrennt. In jeder Gruppe sind zwischen 5 und 10 Kinder, die gemeinsam spielen, basteln, backen, kochen, usw. aber auch thematische Themen erarbeiten. Diese Gruppenstunden werden in unserem eigenen Ministrantenraum im Keller des Pfarrhauses oder in Räumen des Gemeindehauses abgehalten, aber natürlich auch oft im Freien. Die Gruppen werden von meistens 2 jugendlichen Gruppenleiter betreut.


Hüttenwochenenden
Ungefähr einmal im Jahr geht jede Gruppe, meist mit einer oder zwei anderen Gruppen zusammen, auf eine Hütte oder irgendwohin zelten um dort ein Wochenende zu verbringen.
Auf solchen Wochenenden ist Spaß pur angesagt. Man macht z.B. verschiedene Spiele, bastelt, grillt oder sitzt einfach nur so um ein großes Lagerfeuer. Was vor allem bei jüngeren Gruppen sehr beliebt ist auf solchen Wochenenden ist das Bauen von Hütten und Staudämmen, welche dann stolz ihren Gruppenleitern präsentiert werden. Meist gibt es auf so einem Wochenende auch eine Nachtwanderung auf der Gruselgeschichten erzählt werden und die Kinder zeigen wie mutig sie doch sind.
Oftmals feiern die Gruppen auf ihren Wochenenden zusammen mit dem extra eingefahrenen Kaplan einen gemeinsamen Gottesdienst, bei dem die Kinder oft selbst mithelfen, indem sie z.B. Fürbitten vorbereiten. Auf solchen Wochenenden wird vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Gruppen gestärkt und man kann die Mitglieder der eigenen Gruppe noch besser kennenlernen.
Die Hüttenwochenenden werden von den einzelnen Gruppenleitern der Gruppen unabhängig von der Gruppenleiterrunde geplant und ausgeführt.


Gruppenleiter
Im Alter zwischen 15 und 16 Jahren haben die Ministranten die Möglichkeit ihre Tätigkeit als Gruppenleiter weiterzumachen.
Dazu werden auf einem Gruppenleitergrundkurs des Dekanats geschickt. Dort lernen sie neben Erste Hilfe und rechtlichen Grundlagen auch den richtigen Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Derzeit gehören ca. 40 Jugendliche und junge Erwachsene der Gruppenleiterrunde an. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden treffen sich die Gruppenleiter monatlich zu einer Gruppenleiterrunde, bei der sie Aktivitäten und Organisatorisches besprechen. Des weiteren treffen sich die Gruppenleiter zu Planungswochenenden um einige Dinge zum Lager zu klären und einmal im Jahr zu einer internen Schulung, dem Seminar. Auf diesem Wochenende werden z.B. über den Umgang mit Kindern diskutiert oder thematische Themen erarbeitet.
Damit produktives Arbeiten möglich ist darf natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen, deswegen veranstalten sie z.B. an Weihnachten eine Gruppenleiterweihnachtsfeier mit Guller essen (Halbes Hähnchen), ein Wochenende auf einer Hütte mal ganz ohne Arbeits- und Organisationshintergrund oder unternehmen mal ganz spontan etwas mit der Gruppenleiterrunde.


Sommerlager
Jeden Sommer veranstalten die Ministranten Oberkirch ein ca. zweiwöchiges Lager in einem Jugendhaus in Deutschland oder dem nahen Ausland.
Auf diesen Lagern wird den Kindern jede Menge Spaß und Action geboten.
So gibt es z.B. immer einen Tagesausflug in eine nahe größere Stadt in der dann z.B. Museen besucht werden und einkaufen gegangen werden kann. Außerdem wird auf jedem Lager ein Badetag in ein nahegelegenes Schwimmbad veranstaltet. Ein weiteres großes Ereignis des Lagers ist die Tageswanderung, welche bei Kindern jedoch nicht so beliebt ist, wie bei Gruppenleitern. Das Highlight für alle Gruppen ist wohl der Robinsontag an dem die Kindern mit Verpflegung für den ganzen Tag in ihren Gruppen mit Gruppenleitern einen Tag in der Natur verbringen und dort z.B. Staudämme oder Hütten bauen oder einfach nur neben einem Lagerfeuer relaxen. Für die älteste Gruppe ist dieser Tag mit einem sogenannten Hike verbunden, das heißt sie übernachten eine Nacht irgendwo in der Umgebung an einem selbst ausgesuchten Platz. Neben diesen großen Veranstaltung gibt es auch mehrere kleine Dinge, wie z.B. verschiedene Spiele, AG´s in denen gebastelt, gebaut, gelernt wird, oder auch Filmabende, Discos in denen der Disco-King und die Disco-Queen bestimmt werden, außerdem finden Turniere, wie z.B. Fußball, Basketball, 4-gewinnt, usw. statt, bei denen es tolle Preise zu gewinnen gibt.
Durch so ein Lager wird auch eine starke Gemeinschaft zwischen Lagerteilnehmern und Gruppenleitern erreicht, welche für das gute Gelingen sehr wichtig ist.
Für das leibliche wohl wird meist von Eltern von Lagerteilnehmern gesorgt, die dies ebenfalls alles freiwillig machen. 
Um dies alles auf die Beine zu stellen bedarf es einer Organisation die meist schon am Ende des vorrausgehenden Jahres beginnt. So wird z.B. unter den Gruppenleitern ein Lagerteam gebildet von welchen aus zusammen mit den Oberministranten und dem Kaplan die Organisation des Lagers läuft. Dieses Team hat z.B. die Aufgabe eine Lagervorbereitungswochenende zu organisieren auf dem dann nähere Dinge zum Lager geplant werden. Hier wird z.B. der Tagesplan festgelegt und die einzelnen Pogrammpunkte an Gruppenleiter verteilt, die diese dann bis zur Lagergruppenleiterrunde, welche ca. vier Wochen vor dem Lager statt findet organisieren. In dieser werden dann noch mal wichtige Sachen zum Lager geklärt.


Badetag
Einmal im Jahr, meist im Januar oder Februar veranstalten die Ministranten Oberkirch einen Badetag. An einem Samstag fährt man mit Bus oder Zug in ein nahegelegenes Hallenbad (Panoramabad oder Lagunabad) und verbringt dort einen Tag voller Badespaß. Durch diese Aktion wird die Gemeinschaft unter den Teilnehmern noch weiter gestärkt. Jeder schaut ein bisschen auf jeden und vor allem jeder hat mit jedem Spaß, man tobt gemeinsam im Wasser herum (zum Leid der anderen Badegäste) oder spielt gemeinsam oder unterhält sich. Jeder Teilnehmer macht einfach das auf das er gerade Lust hat. Obwohl auf der Heimfahrt wohl alle immer fix und fertig sind, hat es meistens immer allen riesigen Spaß bereitet. So viel Spaß, dass jedes Jahr um die 120 Personen mitgehen.

Sporttag
Einmal im Jahr wird in der Sporthalle des Hans-Furler-Gymnasiums ein großes Sportturnier veranstaltet. Hierzu werden nicht nur die Oberkircher Ministranten eingeladen, sondern auch alle anderen Gemeinden aus dem Dekanat Acher-Renchtal.
Meist werden zwei Sportarten angeboten. Zum einen der traditionelle Ministrantensport, Hockey, und zum anderen der Volkssport Nr.1, Fußball.
In selbst zusammen gestellten Mannschaften wird um jeden Ball gekämpft und jedes Tor wild gefeiert. Dabei ist schon der ein oder andere kleine Fußball- oder Hockey-"Profi" zu beobachten. Schließlich gibt es ja auch für die beiden Sieger der Turniere einen Pokal auf den alle heiß sind. Außerdem spielt die jeweilige Siegermannschaft noch in einem dann eher lockeren Spiel gegen eine Gruppenleiterauswahl, welche dann schon mal komplett in Brasilientrikots aufläuft.
Wer gerade nicht spielt feuert die anderen Mannschaften an oder erholt sich bei einem Getränk und einer Bratwurst. Obwohl natürlich nicht alle gewinnen können, macht es trotzdem jedes Jahr allen Beteiligten Spaß und es gibt ja immer noch die Hoffnung im nächsten Jahr im großen Finale zu stehen und es dort dann allen zu zeigen. Die Gruppenleiter kümmer sich um die Organisation, fungieren als Schiedsrichter, Kommentator, Grillmeister, Betreuer o.ä.


Elternnachmittag
Um die ganzen Veranstalltungen innerhalb von einem Jahr nocheinmal revue passieren zu lassen gibt es einen extra Nachmittag, wozu alle Eltern, Verwandte, Bekannte und natürlich die ganze Ministrantenschaar Oberkirch´s eingeladen ist. Es ist auch eine Art Begrüssungveranstalltung für die in diesem Jahr neu aufgenommenen Ministranten. Ein gut vorbereitetes Programm begleitet die Gäste durch den Nachmittag. Viele Programmpunkte sind von den einzelnen Ministrantengruppen selbst gestalltet. Als Höhepunkt des Nachmittags gibt es eine Tonbildschau des diesjährigen Lagers zu sehen, die mit viel Arbeit von den Gruppenleitern zusammengestellt wird. Auch eine kleine Broschüre (der DOM) über unsere Erlebnisse liegt zur Mitnahme aus.
Es werden nicht nur Ministranten aufgenommen, sondern natürlich manchmal auch welche verabschiedet, die nach langjährigem Angagement nun zu anderen Dingen berufen werden. Sie werden auch an diesem Nachmittag verabschiedet und geehrt. Des weiteren werden noch andere Personen geehrt wie z.B. das Küchenteam der Sommerlagers und auch ganz wichtig der fleißigste Ministrant. Er erhält den Mini-Oskar für treue Ministrantendienste und gewinnt gleichzeitig den kostenlosen Lageraufenthalt im nächsten Jahr.
Das ganze wird von einer gemütlichen Atmosphäre, Kaffe und Kuchen abgerundet.